Bitte beachten Sie auch unsere
aktuellen Informationen im
Forum
Kahlschlag am Lüderich
|
|
Buttons & Aufkleber auch
im Post-Shop Untereschbach!
* * *

Schluss mit Staub und Dreck
Das Sülztal stellt sich quer!
Wir informieren Sie zeitnah über wichtige Ereignisse: Mailinglist
|
Das Landschaftsschutzgebiet Lüderich (260 Meter)
Informationsseite gegen die geplante Erweiterung der
Gegen die vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) geplante Nutzungsänderung bei der Erd-Deponie in Overath-Steinenbrück formiert sich Widerstand.
Seit Jahrhunderten mussten die Bürger der Ortslage Untereschbach/Steinenbrück mit den negativen Auswirkungen des früheren Bergbaus leben. Vielerorts wurden vor langer Zeit große Abraumhalden angelegt, die noch heute giftige Stoffe enthalten.
Die BAV-Pläne sehen eine erhebliche Ausweitung des Anlieferverkehrs vor. Noch mehr Dreck aus der ganzen bergischen Region und vor allem aus der Verbrennungsanlage in Leverkusen soll ins Sülztal geschafft werden. Das Maß des Zumutbaren ist für die Bürger schon lange überschritten. Es muss Schluss gemacht werden mit den unerträglichen Belästigungen durch die Deponie, die unmittelbar an die Wohngebiete am Lüderich angrenzt. Auch die Bürger des Sülztals haben einen berechtigten Anspruch auf Ruhe, saubere Luft und körperliche Unversehrtheit. P. Falk Link: Übersichtsplan aus der Umweltverträglichkeitsprüfung 1995
Der Zentralschacht in Steinenbrück im Jahre 1925 (Foto Kurt
Schneider). Wo sind unsere Kreistags- und Landtagspolitiker? Wir fordern unsere Kreistags- und Landtagsabgeordneten hiermit auf, zur Problematik öffentlich Stellung zu nehmen:
(Offener Brief an die Kreistagsabgeordneten)
Die Bürgerinnen und Bürger im Rheinisch-Bergischen Kreis sind aufgerufen, die künftigen Landtagsabgeordneten zu wählen.
Wahlkreis RBK I (WK 21 - Rösrath, Bergisch Gladbach)
Wahlkreis RBI II (WK 22 - Overath, Kürten, Odenthal etc.)
Auch von den Kandidaten zur NRW-Wahl erwarten wir, dass
Sie offen zu den Fragen Stellung beziehen, welche die Bewohner des Sültales
bezüglich der Deponie-Erweiterung bedrücken. Offener Brief an die Landtagskandidaten
BAV-Verbandsvorsteher Das Amt des Verbandsvorstehers und seines Vertreters wird von den Landräten beider Kreise abwechselnd ausgeübt.
Gewählte Mitglieder der
BAV-Verbandsversammlung
Farbe bekennen! Wir wollen wissen, wo unsere Volksvertreter in dieser Sache stehen!
* * *
Wir informieren Sie zeitnah über wichtige Ereignisse: Mailinglist
|
||||||||||||||||||

Die zusätzlichen Ablageflächen für das DK-I-Material liegen
zwischen der bisherigen Erd-Deponie am
ehemaligen Zentralschacht-Gelände und dem Höhen-Wanderweg A1. C: Paul Falk
Das sog. "kleine Fichtenwäldchen" (BLZ, 18.02.2010) am Osthang des Lüderichs ist geschätzte
40-50.000 qm groß. Der Wald soll für die Deponie-Erweiterung zusätzlich abgeholzt
werden (Foto: BAV)

(Plan: Quelle BAV)
|
Neue Zufahrt Im BAV-Antrag heißt es dazu: " Die Deoponie Lüderich ist über die vorhandene, asphaltierte Zufahrt "Bücheler Str." ... bereits erschlossen...". Es handelt sich dabei um eine Straße in einem klassischen Wohngebiet, so dass direkte Emissionsbeeinträchtigungen für die dortige Bevölkerung unvermeidbar sind. Die Stadt Overath will hierzu Auskunft angefordert haben, wartet aber vergeblich auf eine klare Erläuterungen durch den BAV. -> Merkwürdigkeiten hierzu auch im Lageplan (unten)
Nach eigenen Angaben des BAV ist die Entwässerungssituation problematisch, weil von der Deponie Lüderich noch keine realen Messwerte (Niederschlags- und Sickerungsmengen) existieren. Lokale Politiker weisen darauf hin, dass nach eigenen Ausführungen des BAV eine fachgerechte und damit gefahrlose Entwässerungssituation nicht dargelegt werden kann.
Wie will man die Staubentwicklung auf den unbefestigten Wegen auf dem Deponiegelände hoch oben über Steinenbrück verhindern? Gleiches gilt für den Staub der beim Abkippen der Kesselasche (die aus der Müllverbrennungsanlage in Leverkusen hierher verbracht werden soll) aufgewirbelt wird. Die Staubentwicklung wird bei Kesselasche wohl erheblich größer sein, als beim bisherigen (überwiegend lehmigen) Erdaushub. Der BAV will das Material "angefeuchtet" anliefern und "feucht halten". Verehrte BAV-Zauberer: Nicht einmal das gesamte Wasser der Sülz würde ausreichen, um 7,5 ha Deponiefläche ständig feucht zu halten und so Verwirbelungen zu vermeiden. Auch aufgrund der topographischen Lage der Deponie hoch oben auf dem Lüderich wird jeder ehrliche Fachmann einräumen, dass es zu Luftverwirbelungen und damit Staubentwicklung kommen wird. Es muss daher mit erheblichen Staubemissionen gerechnet werden. Bekanntlich herrscht hier überwiegend Westwind, d. h. die Wohngebiete Bergwerkstrasse, Schmitzbüchel, Römerstrasse, Katzemich, Dresbach, Frielinghausen bis hin nach Heiligenhaus werden künftig den Flugstaub vom Lüderich zu spüren bekommen. Die Menschen sind hier vor Jahrzehnten "ins Grüne" gezogen; neben einer Deponie zu wohnen, hat wohl niemand erwartet.
Die Staubimmissionen von der Müllasche-Deponie werden
die Ortslagen
Für einen so kurzen Zeitraum plant der BAV 7,6 Millionen an Investitionen!? Dazu kommen mehr als 2 Mio. Euro an Kapitalkosten. Das ergibt rd.10 Euro für jeden Kubikmeter. Weiterhin noch Personal- und Unterhaltungskosten, Pachtzahlungen an die Grundstückeigentümer, Steuern und Gebühren. Nach kaufmännischen Sachverstand läge der Selbstkostenpreis für das DK I - Material mindestens bei etwa 14 Euro pro Kubikmeter. Dazu rechnet der BAV nach eigenen Angaben noch 20 Euro (!) Rückstellungen für die Zukunftssicherung. Das macht nach Adam Riese einen Annahmepreis von mindestens 34 Euro pro cbm, also das 6-fache von dem, was bisher für das wenig belastete DK 0 - Material verlangt wurde. Da muss die Frage erlaubt sein, mit welchen Preiserhöhungen und voluminösen Deponie-Erlösen man beim BAV rechnet. Müsste man dem BAV sonst nicht Missmanagement vorwerfen, wenn er so viel Geld (letztlich aus unseren Abfallgebühren) in eine derart "kurzlebige" Deponie investiert? Oder gibt es
beim BAV wohl doch eine weit über das Jahr 2019 hinaus gehende
Erwartungshaltung? Wenn man schon den einfachen Dreisatz nicht beherrscht, wie will man denn die Risiken einer Deponie zuverlässig berechnen können? Spekuliert der BAV nicht in Wahrheit schon jetzt auf eine Verlängerung des Genehmigungszeitraumes über 2019 hinaus?
Das Erholungsgebiet "Lüderich" wird dauerhaft geschädigt. Was bleiben wird, ist eine Mondlandschaft.
Die Wunde unterhalb des
Lüderich-Gipfels und die Veränderung des Landschaftsbildes
Wo sind unsere (zuständigen)
Kreistags-Politiker?
Damit ist zumindest belegt, dass die Pläne der BAV zur Erweiterung spätestens seit 2007 den politischen Entscheidungsträgern bekannt sein sollten. Das vollständige Abfallwirtschaftskonzept (Umfang 133 Seiten) kann auf der Webseite der Nachbarstadt Bergisch Gladbach eingesehen werden.
Welche Erddeponie hat Overath
künftig? * * * |
Wir informieren Sie zeitnah über wichtige Ereignisse: Mailinglist
< nach oben >
Verantwortlich: Paul Falk, Im Brückfeld 40, 51491 Overath-Steinenbrück, Telefon 02204-71617, Mobil 0157 7273 4711